Keine Jugendarbeit durch die Gemeinde, lesen wir im Rheingau-Echo vom 15. Mai 2003.
Was ist passiert? Bürgermeister Kohl dacht laut und konnte sich vorstellen, einen Teil des Bahnhofs als Jugendtreff zu nutzen. Die Gemeindevertretung möchte das nicht!

Das ist jetzt kein Beschluss für die Ewigkeit eiert Hajo Becker.

Herr Thurman behauptet, dass Jugendarbeit in Walluf keine öffentliche Aufgabe sei und bemüht plötzlich die Kirchen. Im Irakkrieg hat die CDU noch nicht einmal auf den Papst gehört. Dem Papst jubeln die Jugendlichen allerdings zu, zu komisch.

Und dann Frau Waitz von der PDB (Partei der Besserverdienenden) hält solche Arbeit für die Jugend gar für sozialistisch, was so eine Art Verlust des sozialen Gewissens bedeutet.

Aber wir haben uns für die nächste Wahl (
Wahl ist, wo keiner mehr hingeht) en klaane Schmitze in de Kalender gemacht. Mir vergesse's nit!

Lieber Herr Bürgermeister, Norman Mailer beschreibt es so: „Wie findet man im Geschwätz der Klugscheißer die richtige Antwort?“
Ganz einfach, fragen Sie nach „Gewerbegebiet“. Gewerbegebiet wird positiv beantwortet. Gewerbegebiet verschönt das Tor zum Rheingau, durch das man mit 50 km/h und mehr hindurchbraust, um sich gemütlich bei Tempo 30 in Eltville ein schönes Plätzchen auszusuchen.

So werden die Kiddis weiter den Bahnhof beschmieren, denn sie sind schon da. Das macht ja nichts. Kostet die Gemeinde ja nix. Wer fährt schon mit der Bahn, wo der Bahnhof doch so schändlich beschmiert ist. (Bilder von 2001)

Deutschland ist das kinderUNfreundlichste Land Europas, tönte es gerade aus der Glotze. Da will Walluf doch nicht aus der Reihe tanzen!
Lamentieren wir also weiter über den Geburtenrückgang und sterben langsam aus. Aach gut!
Wollten Sie in einem Dorf wohnen, in dem die Gemeindevertretung mit den Jugendlichen nichts am Hut hat? Ma ehrlich?

Nix for ungut un bleiwwe Se mer gewooche

Ihne Ihrn

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