Das Buch

Liebe Leserin, lieber Leser!

Drei Jahre hat es gedauert bis aus einer Schnapsidee, oder besser einer Veltlineridee ein Buch über die Bluwurst geworden ist.
Anlässlich einer Reise in die Wachau outete sich Eberhard Staude als Blutwurstfan. Auch ich mag der Blutwurst nicht entraten, hätte das Hieronymus Bock seinerzeit formuliert. Die besten aller Ehefrauen näherten sich eher zögerlich der Blutwurst. Zur Gründung der
„Ritter der Blutwurst”, die wir in weinseliger Begeisterung beschlossen hatten, ist es aber dann doch nicht gekommen. Erstens gibt es schon seit mehr als dreißig Jahren den Verein zur Förderung des Ansehens der Blut- und Leberwürste (VBL) in der Schweiz und zweitens sind wir eher schwergängige Vereinsmeier, als dass wir einen Verein auf die Beine gebracht hätten.

Trotzdem hatte mich das Thema gepackt und so habe ich mich mehr als ein Jahr mit der Blutwurst befasst. In zahlreichen Sessions habe ich meine Freunde mit Blutwurstgerichten traktiert und das nicht nur mit
Himmel und Erd”. Als Gegenleistung mussten die Gäste einen Beitrag zur Blutwurst mitbringen und da kam allerhand Interessantes zusammen. Neben persönlichen Blutwursterfahrungen, gab es auch Bilder (siehe links) und eine musikalische Überraschung. Es ist die lyrische Beschreibung der Liebeserfahrungen eines Blunzen, der sich unbändig zu einem Lewwerwerschtsche” hingezogen fühlte. Der Mainzer Dachdeckermeister Ernst Neger serviert diesen lyrischen musikalischen Leckerbissen. in einer Aufnahme von 1955. In diesem Lied zeigt sich die einmalige Sensibilität unseres Dialektes.

Meine Recherchen haben mehr Ergebnisse zur Blutwurst ergeben, als es die einzelnen kleinen Info-Schnipsel erwarten ließen. Aber auch reichlich persönliche Erfahrungen sind in dieses Buch über die Blutwurst eingeflossen, das ich mit einigen sehr interessanten Rezepten ergänzt habe. Brigitte Pega hat das Buch mit Herzblut illustriert. In Frau Schulz-Parthu haben wir eine dynamische Verlegerin gefunden, in deren Leinpfad-Verlag die
Lust auf Blutwurst” erschienen ist.

Und wenn Ihne aach sonst alles worscht iss, vergesse Se mer die Blunze nit!

Ih
r

Auch die Presse kam an diesem Standardwerk der Blutwurstkultur nicht vorbei:

von Giesela Kirschstein



von Stefanie Jung



|von Stefan Butz


|von Lisa Borgemeister


Verein zur Förderung des Ansehens der Blut- und Leberwürste


Norbert Brettschneider



Richard Werckshagen


Brigitte Pega



Werner Löffler